„Schokolade zum Frühstück“ … oder besser gesagt zum RinderAllianz-Brunch
Mitte Januar starteten wir mit unserer beliebten Brunch-Veranstaltung in das neue Jahr. Mehr als 55 Teilnehmer durften in der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einer reichen Auswahl an Köstlichkeiten zum Neujahrs-Brunch Platz nehmen.
Die von Marko Radke souverän moderierte Veranstaltung, begann mit einem Vortrag von Marika Wendt zu CowSense. Sie konnte mit Praxisbeispielen die Landwirte und Studenten mitreißen. Das 1×1 des richtigen Treibens sei Pflicht auf jedem Betrieb. Anschließend verdeutlichte Prof. Dr. Hermann Swalve wie die Nutztierhaltung im Wandel steht und welche Perspektiven es aus der Sicht der Wissenschaft gibt. Nur die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft kann die Zukunft gestalten. Größere Verbände und Bündelungen von Unternehmen sind dabei unabdingbar. Abschließend griff Alexander Braune das Thema seines Vorredners auf und legt den Fokus auf die Relevanz der Datenerhebung auf den Betrieben. Die Qualität der Dokumentation ist die Grundlage für ein gutes Herdenmanagement und sicherer Zuchtwerte.
Zum krönenden Abschluss unseres RinderAllianz-Brunches fanden sich die Teilnehmer in der Halloren Erlebniswelt zu einer Fabrik- und Museumsführung ein. Es wurde natürlich fleißig genascht.
Züchterseminar im Kerzenschein
Kerzenschein, Austausch und jede Menge Zukunftsimpulse
Beim Züchterseminar in Bismark kamen über 50 Züchterinnen und Züchter sowie interessierte Besucher zusammen. Souverän und charmant führte Marko Radke durch das Programm. Neben gutem Essen gab es hochkarätiges Fachwissen:
Dr. Christin Schmidtmann vom vit machte deutlich: Zucht lohnt sich! Ein einmal erzielter Zuchtfortschritt ist nachhaltig – mit mehr Leistung, längerer Nutzungsdauer und gesteigerter Lebenseffizienz.
Gesunde Kühe im Fokus: Tierarzt Dr. Michael Kreher sensibilisierte die Zuhörer für die entscheidenden Stellschrauben im Herdenmanagement – mit besonderem Blick auf Transitphase und Frühlaktation. Sein Credo: „Wir müssen neu denken und unser Handeln den Bedürfnissen der Kühe und der Gesellschaft anpassen.“
Im abschließenden Beitrag zeigte Dr. Jan Körte auf, dass die RinderAllianz als starker Partner fest an der Seite der Landwirte steht. Neue Wege – unter anderem im Phönix-Verbund – sind nicht immer einfach, aber für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Rinderzucht konsequent und sinnvoll.
Mit vielen konstruktiven Gesprächen und einem geselligen Austausch fand der Abend einen gelungenen Ausklang.











